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Förderung von unten für den Film "Der marktgerechte Mensch"

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Rundbrief Februar 2020 - Der Kapitalismus in uns selbst

Der Film „Der marktgerechte Mensch“ hat seit der Premiere vor eineinhalb Monaten eine beeindruckende Anzahl von Aufführungen erlebt. Da er auch in ein paar Jahren wohl nichts an Akualität einbüßt, hoffen wir nun, dass noch viel mehr „Filmförder*innen von unten“ den Mut finden, eine Filmveranstaltung zu organisieren.

Haben Sie den Mut zur eignen Filmveranstaltung!

Sie können einfach zu Ihrem Lieblingskino gehen und den Film „Der marktgerechte Mensch“ vorschlagen. Das Kino kann sich dann an den  Filmverleih Edition Salzgeber wenden. Der regelt alles weitere. Oder Sie machen eine Filmveranstaltung in Ihrem Wohnzimmer, im Gemeindesaal, im Kiezladen und wo immer auch möglich. Dann wenden Sie sich an uns Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Kapitalismus in uns….

Der urprüngliche Anstoß zum Film kam von der Erkenntnis, dass sich das kapitalistische System der permanenten Verwertung über die Jahre hindurch kaum merklich auch in unsere eigenen Seelen und Herzen geschlichen hat. Noch in den 80er Jahren bei über 80% sozialversichungspflichtigen und unbefristeteten Jobs machte sich kaum jemand Gedanken nach dem Feierabend, wie sie/er sich optimieren, im Wettbewerb behaupten und neue Aufträge bzw. bessere Bewertungen ergattern kann.  Heute ist das bei einer wachsenden großen Mehrheit der Berufe Standard. Das hat auch Auswirkungen auf unsere sozialen Beziehungen. Auch sie werden im Namen der Freiheit immer unsicherer und Gegenstand vielfältiger Selbstoptimierunsbemühungen. Doch die Angst vor dem eigenen Ungenügen läßt Mauern zwischen uns wachsen. So hat sich eine neue Volkskrankeit verbreitet: Die Einsamkeit. Insbesondere bei Krisen und Krankheiten wird es schwer, beim anstrengenden Spiel der Eitelkeiten im komlexen Netzwerk der Beziehungen mitzuhalten.

……….macht einsam und krank

Der Film „Der marktgerechte Mensch“ zeigt, dass dieser Überlebenskampf, in dem jede/r glaubt, sich nur auf sich selbst verlassen zu können, eigentlich der menschlichen Natur widerspricht und daher krank macht. Dieser Wettbewerb und Kampf macht es schwer, sich mit anderen zu solidarisieren, sich zu wehren. Doch es hilft niemandem, ein Bad mit Ylang­Ylang-Duftkügelchen zu nehmen statt vom Partner umarmt zu werden, einen exquisiten, superteuren Esstisch zu kaufen, statt gemeinsam zu kochen. Im Film erleben wir, wie Vereinzelte sich trotz allem solidarisieren, z.B. einen Betriebsrat gründen, einen Betrieb nach der Gemeinwohlökonomie betreiben und die Kraft der Solidarität von jungen Menschen, die für einen Systemwandel eintreten. „Der marktgerechte Mensch“ ist ein Film, der Mut machen möchte, sich dennoch einzumischen und zusammenzuschließen. Denn ein anderes Leben ist möglich.

   

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